12 Kilometer, 11 Kleingartenanlagen und rund 600 Höhenmeter – der 44. Wandertag der Kleingärtner führte am 26. September durch die grünen Seiten Wuppertals. Am Samstag machten sich bei Kaiserwetter knapp 600 Wanderfreunde auf den Weg, um die Wuppertaler Kleingartenanlagen einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Die rund 12 Kilometer lange Strecke führte durch insgesamt 11 Kleingartenanlagen und über asphaltierte Wege ebenso wie über Waldwege. Dabei waren rund 600 Höhenmeter zu bewältigen – eine sportliche Herausforderung, die sich aber lohnte.
Startpunkt war im KGV Scharpenacker Weg. Hier konnten sich die Wanderer mit einem reichhaltigen Frühstück stärken, bevor es von dort aus über die Barmer Anlagen zum KGV Futterplatz zum 2. Frühstück ging. Vor dem ersten von vielen anstrengenden Anstiegen konnten sich die Teilnehmer mit dem „Springer Rhabarberschnaps“ stärken, weiter ging es zum ersten größeren Stopp, wo im KGV Springen Spießbraten, Bratkartoffeln und Ofenkartoffeln auf die Teilnehmer warteten.
Nach der Stempelstelle am KGV Kothen folgte der nächste Aufgang über Treppen hinauf zum KGV Kothener Wald. Dort warteten die berühmten Kothener Cocktails sowie leckere selbstgebackene Kuchen auf die Teilnehmenden. Wer bis dahin noch nicht vollends gesättigt war, freute sich auf die leckeren Reibekuchen im KGV Dahls Hain. Der kleinste Verein auf der Wanderstrecke, der KGV Unterbarmen, zeigte, wie viel man auch mit wirklich wenigen Helfern auf die Beine stellen kann. Jeder Wanderer wurde persönlich empfangen und durfte, wenn er mochte, eine Wurst vom Grill genießen. Ein wunderschöner Waldweg führte zum KGV Waldfrieden, wo ein reichhaltiges Küchenbuffet wartete. Diese Stärkung erwies sich als sehr nötig, den nun begann der anstrengendste Teil der Reise durch die Kleingartenanlagen. Wer den steilen Weg hinauf zum Verein „In der Böhle“ geschafft hatte, konnte sich mit einem wunderschönen Ausblick auf die zurückgelegte Strecke und die hübschen Parzellen der Anlage belohnen. Die hausgemachte Erbsensuppe stärkte für den weiteren Weg am Skulpturenpark vorbei zum KGV Böhlerfeld. Dort durfte jeder 25. Besucher ein liebevoll gestaltetes Geschenk entgegennehmen. Noch einmal hieß es nun, die Wuppertaler Topographie zu bewältigen – der Anstieg zum Endpunkt am KGV Lichtenplatz hatte es noch einmal in sich!
Dort fand die Wanderung ihren Abschluss, denn hier konnte sich jeder, der seinen Wanderpass mit den erforderlichen Stempeln versehen hatte, auf die traditionelle Tombola freuen. Ein kleines Extra waren die Wandersteine, die entlang der Strecke gefunden und am Ziel gegen ein Getränk eingetauscht werden durften. Sichtlich froh waren alle Wanderer, sich hier nach dem anstrengenden Weg zusammensetzen zu können und über ihre Erlebnisse bei Grillfleisch und Salat zu berichten.
Der Stadtverband Wuppertal der Kleingärtner als Veranstalter dankt dem Bezirk 4, der die Strecke selbständig geplant, die teilnehmenden Vereine organisatorisch begleitet und somit den 44. Wandertag zu einer gelungenen Veranstaltung gemacht hat!
Beginn am Scharpenacker Weg
Zweite Station - Futterplatz
Spektakuläre Aussicht
Das Team Springerle freut sich auf die ersten Besucher
Erste größere Pause im Springen
Stempelstelle am Kothen
Kothener Wald - Cocktails für die Seele
Dahls-Hain
Unterwegs
Die schönsten Farben des Herbstes
Waldfrieden - letzte Stärkung vor dem Anstieg
Das nächste Zwischenziel ist schon zu sehen...
Auf dem Weg zu "In der Böhle"
Aufstieg geschafft!
Zu Gast beim KGV Böhlerfeld
Endstation!
Die große Tombola -
Fred und Angelika Dahlbüdding harrten bis 20 Uhr im Vereinsheim vom KGV Lichtenplatz aus und konnten bis auf zwei Gewinne alle Preise an die glücklichen Wanderer ausgeben.