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Landeswettbewerb 2025 - Silbermedaille für den KGV Böhlerfeld
Mit Stolz und Freude dürfen wir auf die Kleingartenanlage Böhlerfeld blicken; zum ersten Mal seit langer Zeit bewarb sich in diesem Jahr ein Wuppertaler Kleingartenverein für den Landeswettbewerb. Dem Team um Regina Küchler gelang es, die Kleingartenanlage auf höchstem Niveau zu präsentieren und die vielen Anstrengungen und Projekte, die der Verein für eine ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung der Parzellen, aber auch der Gemeinschaftsflächen unternimmt, anschaulich und professionell darzustellen. Zu Recht wurden diese Arbeiten rund um den Verein mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis geschaffen, der die nachhaltige Kreislaufwirtschaft, die der Verein praktiziert, besonders zu würdigen. Mit Erlaubnis der Stadt Wuppertal veröffentlichen wir weiter unten die entsprechende Pressemitteilung. Ein Spaziergang durch die schöne Kleingartenanlage Böhlerfeld lohnt sich also auf jeden Fall, vielleicht kann die Eine oder der Andere wertvolle Anregungen und Ideen für kleine und große Projekte mit nach Hause nehmen.
Aus der Pressemitteilung der Stadt Wuppertal:
PRESSEINFORMATION / 24.11.2025
Silbermedaille und Sonderpreis: Große Ehre für Kleingartenverein Böhlerfeld beim Landeswettbewerb der Kleingärten
Der Kleingärtnerverein Böhlerfeld kann sich über eine doppelte Auszeichnung freuen: Er erhielt nicht nur die Silbermedaille beim Landeswettbewerb der Kleingärten, sondern wurde auch für das „herausragende beispielhafte Modellprojekt des in sich geschlossenen ganzheitlichen ökologischen Kreislaufansatzes“ mit einem Sonderpreis geehrt. Übergeben wurde die Medaille von Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen bei einer Auszeichnungsfeier in der Kokerei Hansa in Dortmund.
Dezernentin Dr. Katrin Linthorst gratuliert: „Das ist ein ganz toller Erfolg und Wertschätzung der Arbeit, die der Kleingartenverein Böhlerfeld leistet: Ein moderner Ansatz, der den Spagat zwischen dem historischen Kleingartenwesen und zeitgemäßer Bespielung der Anlagen meistert. Meinen ganz herzlichen Glückwunsch!“
„Die doppelte Auszeichnung ist auch für Wuppertal ein Novum“, sagt Annette Berendes, Ressortleiterin Grünflächen und Forsten der Stadt Wuppertal, die bei der Preisverleihung dabei war und dem Verein ihre Glückwünsche übermittelte.
Auch Sabine Blott, Vorsitzende des Stadtverbands Gartenfreunde, zeigt sich hocherfreut: „Wir freuen uns, dass wieder eine Wuppertaler Anlage ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung belegt einmal mehr, dass Kleingärten eine Zukunft haben – für uns alle Bestätigung und Ansporn zugleich.“
„Für alle Beteiligten war die Preisverleihung eine besondere und bereichernde Erfahrung. Besonders schön war es für uns, dass wir aktive Mitglieder über den Vorstand hinaus an diesem Moment teilhaben lassen konnten. Für sie war es ein unvergessliches Erlebnis, das uns als Gemeinschaft noch enger zusammengeschweißt hat“, freut sich Vereinsvorsitzende Regina Küchler.
Das Gebiet des Vereins umfasst 4,5 Hektar Fläche, davon belegen 96 Parzellen etwa 3,1 Hektar. „Die restliche Fläche bietet viel Raum für öffentliche Nutzungsangebote wie einen weitläufig angelegten Waldspielplatz und Kinderbereich für spielerisches Erleben von Pflanzenwachstum, Gemüseanbau und Insektenvielfalt, einen Lehrgarten für alle Generationen, der eine Plattform für Wissenstransfer, aktive Teilhabe, gemeinsames Arbeiten, Naturerfahrung und gesellschaftliche Integration darstellt“, würdigt die Jury. „So soll der Austausch zwischen Generationen und Kulturen aktiv gefördert werden. Dabei schlägt der Verein neue Wege ein und versucht, Tradition mit Innovation zu verbinden“, so Prof. Dr. Dr. Martina Oldengott, Vorsitzende der Bewertungskommission.
Der Kleingarten-Verein geht neue Wege: Beim Tandem-Modell teilen Pächterinnen und Pächter für einen begrenzten Zeitraum ihre Parzellen mit Studierenden. So erhalten junge Menschen Zugang zu einem Garten, und ältere Menschen finden Unterstützung bei der Bewirtschaftung der Gärten.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von dem ganzheitlichen und ökologisch geschlossenen Konzept, mit dem die Anlage mit dem nachhaltigen Ansatz der Kreislaufwirtschaft bewirtschaftet wird. Böden, Saatgut, Pflanzen und Ernte werden klimaangepasst und klimaschonend bearbeitet und verwertet. Standortgerechte Gehölz- und Staudenpflanzungen und eine Vielfalt der Pflanzenkulturen mit alten Kulturpflanzen sind weitere Pluspunkte. Geräte werden gemeinschaftlich genutzt, Baustoffe wiederverwendet, Abfall vermieden, gemeinschaftlich kompostiert und nachhaltig bewässert.
Daher schlug die Jury einen Sonderpreis für den Kreislaufansatz der Kleingartenanlage vor, den der Landesverband für Garten- und Landschaftsbau NRW auslobt. Auch über diesen Preis konnten sich die Aktiven vom Böhlerfeld freuen.
Wandertag 2025
Der Wandertag am 26.09.2025 war ein voller Erfolg - ca. 600 Gartenfreunde haben teilgenommen.
Anlagenwettbewerb
Der Sieger im Anlagenwettbewerb 2025 steht fest: Es ist der KGV-Mollenkotten.