Der Wuppertaler Verband der Gartenfreunde

Kleingärten gibt es schon sehr lange in unserer Stadt. 1892 wurde der Verein "Sonnenbad", heute heißt er "Sonnenbad-Nüllerkopp", gegründet, der sich seinerzeit überwiegend der Freikörperkultur widmete und erst später zu einem "echten" Kleingärtnerverein wurde. Die meisten Vereine wurden aber in den Jahren nach dem I. Weltkrieg und in der Zeit nach 1945 gegründet. Die schlechte Versorgungslage zwang die Wuppertaler dazu, durch Anbau von eigenem Obst und Gemüse ihren Küchenzettel aufzubessern.

Der "Stadtverband Wuppertal der Gartenfreunde e. V." ist die gemeinnützige Dach-Organisation der Wuppertaler Kleingärtner. Er ist Mitglied im "Landesverband Rheinland der Gartenfreunde e. V.", in dem rd. 90.000 Kleingärtnerinnen und Kleingärtner organisiert sind.

Vorläufer unseres Verbandes waren der "Verband der Gartenbauvereine Elberfeld" und der "Barmer Gartenbauverein", die beide im Jahre 1917 gegründet wurden.

Am 1. August 1929 wurden die bisher selbstständigen Gemeinden Barmen, Elberfeld, Cronenberg, Ronsdorf, Beyenburg und Vohwinkel zur späteren Stadt Wuppertal zusammengeschlossen. Die Stadt Wuppertal wurde im Rahmen einer kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 um die Gemeinden Dönberg, Dornap und Schöller erweitert.

1930 trat der "Verband Ronsdorfer Gartenbauvereine" dem "Barmer Gartenbauverein" bei. Der Barmer und der Elberfelder Verband schlossen sich, nach vorherigen vergeblichen Anläufen, zum "Verband der Wuppertaler Kleingartenvereine" zusammen. Den Namen "Kreisverband Wuppertal der Kleingärtner e. V." trägt der Verband seit dem Jahre 1953 und nach Namensänderung 2016 "Stadtverband Wuppertal der Gartenfreunde e.V.".

Heute sind 117 Kleingärtnervereine mit insgesamt 6.675 Kleingärten Mitglied in unserem Verband. Sie bewirtschaften zusammen eine Fläche von 2.841.405 m² Kleingartenland (Stand: 01.01.2016).

103 Kleingärtnervereine befinden sich auf städtischem, der Rest auf privatem Pachtgelände. Der Stadterband Wuppertal ist Generalpächter aller auf städtischem und des größten Teils der auf privatem Grund liegenden Kleingärten.

Unser Verbandsgebiet ist in 15 Kleingartenbezirke unterteilt. Sie haben die Aufgabe, die Gemeinschaft und den Erfahrungsaustausch unter den dem jeweiligen Bezirk angeschlossenen Vereinen zu pflegen, Anregungen für die Vereinsarbeit an den Verband weiterzuleiten, ihre Vereine über die Verbandsarbeit zu informieren und in geeigneter Weise für den Kleingartengedanken zu werben.